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	<title>Kommentare zu: Braucht mich noch einer?</title>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/07/24/braucht-mich-noch-einer/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 09:26:35 +0000</pubDate>
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		<description>Mojn Jens,

und wie ich mich erinnere!

Ich glaube, too much information ist eine Frage der Filterung der erhältlichen Informationen. Dafür gibt es Mittel und Wege, einer davon könnte Journalismus sein, aber im Prinzip glaube ich, dass eine Information offen und auffindbar sein muss, im Gegensatz zu geheim. Das ist gemeint. Ob ich sie haben will oder nicht muss ich entscheiden können, niemand anders für mich, auch kein Redakteur.
Und natürlich glaube ich an Paid Content, viel Inhalt ist bezahlt, wenn auch oft nicht vom User direkt. Aber auch das ist denkbar: Das Wall Street Journal beweist ja, dass es in Sonderfällen geht. Allerdings muss der Content einzigartig gut und besonders sein. Ich bezahle für Internetflatrates zuhause und Anteilig im Büro und fürs Handy 300 – 400 Euro im Jahr und manchmal unterwegs in Hotels oder Cafés nochmal extra, wenn es dringend ist. Wenn es eine verlässliche, einzigartige News-Organisation gäbe, die sich mit Providern zusammen tut und ich würde im Preis meiner Flatrate deren Angebot zusätzlich bekomen (ohne zu merken, dass ich sie bezahle), dann könnte mich das zum Beispiel bewegen, zu einem bestimmten Provider zu wechseln.
Ich glaube, es wird nicht ein Erlösmodell geben können, aber viele kleine. Paid Content ist einer davon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mojn Jens,</p>
<p>und wie ich mich erinnere!</p>
<p>Ich glaube, too much information ist eine Frage der Filterung der erhältlichen Informationen. Dafür gibt es Mittel und Wege, einer davon könnte Journalismus sein, aber im Prinzip glaube ich, dass eine Information offen und auffindbar sein muss, im Gegensatz zu geheim. Das ist gemeint. Ob ich sie haben will oder nicht muss ich entscheiden können, niemand anders für mich, auch kein Redakteur.<br />
Und natürlich glaube ich an Paid Content, viel Inhalt ist bezahlt, wenn auch oft nicht vom User direkt. Aber auch das ist denkbar: Das Wall Street Journal beweist ja, dass es in Sonderfällen geht. Allerdings muss der Content einzigartig gut und besonders sein. Ich bezahle für Internetflatrates zuhause und Anteilig im Büro und fürs Handy 300 – 400 Euro im Jahr und manchmal unterwegs in Hotels oder Cafés nochmal extra, wenn es dringend ist. Wenn es eine verlässliche, einzigartige News-Organisation gäbe, die sich mit Providern zusammen tut und ich würde im Preis meiner Flatrate deren Angebot zusätzlich bekomen (ohne zu merken, dass ich sie bezahle), dann könnte mich das zum Beispiel bewegen, zu einem bestimmten Provider zu wechseln.<br />
Ich glaube, es wird nicht ein Erlösmodell geben können, aber viele kleine. Paid Content ist einer davon.</p>
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		<title>Von: Jens Meyer-Wellmann</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/07/24/braucht-mich-noch-einer/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Jens Meyer-Wellmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 20:57:17 +0000</pubDate>
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		<description>Viel Wahres, in dem, was Du schreibst.

Ich kann aber den Satz &quot;Ich glaube, die Welt wird besser, je mehr Informationen unterwegs und erhältlich sind&quot; nicht unterschreiben. Wie kommst Du darauf? So simpel ist es nicht, denke ich. &quot;Too much information... driving me insane&quot; haben &quot;The Police&quot; schon in den 80ern gesungen.

Wir brauchen vor allem eines: ein Geschäftsmodell. Warum sollte denn hochwertiger Journalismus nicht online bezahlt werden - wo die Leute doch schon für verbesserte Suchfunktionen in Netzwerken wie Xing knapp 20 Euro im Quartal bezahlen? Warum nicht eine Flatrate für drei Angebote deiner Wahl, vielleicht spiegel.de, welt. de und sueddeutsche.de - oder was immer Du willst.

Ich glaube an Paid Content. Du nicht?

Grüße
Jens Meyer-Wellmann

P.S.: Erinnerst Du Dich eigentlich noch an Deine Polizeireporterzeit? ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Wahres, in dem, was Du schreibst.</p>
<p>Ich kann aber den Satz &#8220;Ich glaube, die Welt wird besser, je mehr Informationen unterwegs und erhältlich sind&#8221; nicht unterschreiben. Wie kommst Du darauf? So simpel ist es nicht, denke ich. &#8220;Too much information&#8230; driving me insane&#8221; haben &#8220;The Police&#8221; schon in den 80ern gesungen.</p>
<p>Wir brauchen vor allem eines: ein Geschäftsmodell. Warum sollte denn hochwertiger Journalismus nicht online bezahlt werden &#8211; wo die Leute doch schon für verbesserte Suchfunktionen in Netzwerken wie Xing knapp 20 Euro im Quartal bezahlen? Warum nicht eine Flatrate für drei Angebote deiner Wahl, vielleicht spiegel.de, welt. de und sueddeutsche.de &#8211; oder was immer Du willst.</p>
<p>Ich glaube an Paid Content. Du nicht?</p>
<p>Grüße<br />
Jens Meyer-Wellmann</p>
<p>P.S.: Erinnerst Du Dich eigentlich noch an Deine Polizeireporterzeit? <img src='http://pantelouris.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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