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	<title>Kommentare zu: Die Geister, die er rieplt</title>
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		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-107</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:19:41 +0000</pubDate>
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		<description>*grins*

Ja, das ist ein guter Aspekt - im kleineren Kreis auf alle Fälle (Freunde).
Viele viele Leser tun leider sehr überzeugend sehr lange so, als wären sie ein bisschen blöd. Sie sind lieb, sie sind treu und loyal. Das ist eigentlich gar nicht so blöd. Sie tun es leider meist lange genug, um eine Legislaturperiode lang diejenigen, die was runterrechnen, um die Rentabilität zu verbessern, in dem Glauben zu lassen, dass sinkende Qualität nichts macht. Am Ende, da hast du Recht, gehen sie dann trotzdem. Traurig, vielleicht, weil sie gern geblieben wären.
Ich schweife ab: Tückisch wird es, wenn das bezahlte nicht automatisch schlecht, nicht offensichtlich böse und falsch ist. Die Hautcreme ist ja auch gut für die Haut. Aber die, die nicht zwei Seiten weiter einen fünfstelligen Betrag investiert hat, die ist vielleicht preiswerter? Umweltfreundlicher? Noch ein bisschen besser?
Darum find ich immer noch wichtig, wer zahlt.
Aber wem du empfiehlst, da hast du Recht, hat einen ganz entscheidenden Einfluss.
Susanne
(weder Fräulein, weder schön ... - Spaß)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*grins*</p>
<p>Ja, das ist ein guter Aspekt &#8211; im kleineren Kreis auf alle Fälle (Freunde).<br />
Viele viele Leser tun leider sehr überzeugend sehr lange so, als wären sie ein bisschen blöd. Sie sind lieb, sie sind treu und loyal. Das ist eigentlich gar nicht so blöd. Sie tun es leider meist lange genug, um eine Legislaturperiode lang diejenigen, die was runterrechnen, um die Rentabilität zu verbessern, in dem Glauben zu lassen, dass sinkende Qualität nichts macht. Am Ende, da hast du Recht, gehen sie dann trotzdem. Traurig, vielleicht, weil sie gern geblieben wären.<br />
Ich schweife ab: Tückisch wird es, wenn das bezahlte nicht automatisch schlecht, nicht offensichtlich böse und falsch ist. Die Hautcreme ist ja auch gut für die Haut. Aber die, die nicht zwei Seiten weiter einen fünfstelligen Betrag investiert hat, die ist vielleicht preiswerter? Umweltfreundlicher? Noch ein bisschen besser?<br />
Darum find ich immer noch wichtig, wer zahlt.<br />
Aber wem du empfiehlst, da hast du Recht, hat einen ganz entscheidenden Einfluss.<br />
Susanne<br />
(weder Fräulein, weder schön &#8230; &#8211; Spaß)</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-106</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:02:55 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe, gute, kluge und auch noch schöne Susanne!

Ich glaube, es ist noch viel einfacher: Die Frage ist nicht, wer bezahlt, sondern wem ich empfehle. Würde ich meinen Freunden scheiß empfehlen für ein paar Cent? Und wie lange würden sie dann meine (Online-)Freunde bleiben?

Ich glaube, wer mit seinem eigenen Ruf im Licht steht, der passt drauf auf. Und wenn nicht, wird er recht schnell niemanden mehr haben, der ihm folgt. Leser sind ja nicht blöd – sie tun nur manchmal so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe, gute, kluge und auch noch schöne Susanne!</p>
<p>Ich glaube, es ist noch viel einfacher: Die Frage ist nicht, wer bezahlt, sondern wem ich empfehle. Würde ich meinen Freunden scheiß empfehlen für ein paar Cent? Und wie lange würden sie dann meine (Online-)Freunde bleiben?</p>
<p>Ich glaube, wer mit seinem eigenen Ruf im Licht steht, der passt drauf auf. Und wenn nicht, wird er recht schnell niemanden mehr haben, der ihm folgt. Leser sind ja nicht blöd – sie tun nur manchmal so.</p>
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		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-105</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:57:32 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber, guter und sehr kluger Michalis,

kurz hab ich Angst bekommen: Nein, bezahlen für die Empfehlung von Artikeln, das geht doch nicht! Dann sind die besten die, die am meisten zahlen? So wie heute schon die tollste Hautcreme die ist, für die (Namen der Kosmetikfirma bitte selbst einsetzen) die Anzeige bei (Namen der Zeitschrift bitte selbst einsetzen) geschaltet hat?
Dann ist mri eingefallen, dass du dafür zu klug ist und ich mal wieder das Entscheidende übersehn hab: WER bezahlt dafür? Der Leser? Der, der heute Verleger heißt? Aber nicht die Quelle, gelle?

Weiter so, ich bin Blog-Nichtleser (gewesen), weil mich nicht interessiert, wann wer sein Baby badet und seinen Kaffee in einem total schicken Café schlürft. Nun bekehrt.
Susanne</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber, guter und sehr kluger Michalis,</p>
<p>kurz hab ich Angst bekommen: Nein, bezahlen für die Empfehlung von Artikeln, das geht doch nicht! Dann sind die besten die, die am meisten zahlen? So wie heute schon die tollste Hautcreme die ist, für die (Namen der Kosmetikfirma bitte selbst einsetzen) die Anzeige bei (Namen der Zeitschrift bitte selbst einsetzen) geschaltet hat?<br />
Dann ist mri eingefallen, dass du dafür zu klug ist und ich mal wieder das Entscheidende übersehn hab: WER bezahlt dafür? Der Leser? Der, der heute Verleger heißt? Aber nicht die Quelle, gelle?</p>
<p>Weiter so, ich bin Blog-Nichtleser (gewesen), weil mich nicht interessiert, wann wer sein Baby badet und seinen Kaffee in einem total schicken Café schlürft. Nun bekehrt.<br />
Susanne</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-104</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:04:51 +0000</pubDate>
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		<description>Offenbar funktioniert hier technisch immer wieder mal nix, deshalb habe ich hier den schönsten handgemachten Backtrack aller Zeiten:

Das hätte eigentlich da stehen sollen (ich habe auf meiner Website einen Link zu Ihnen gesetzt):

*** schnipp ***

– händisch bäckgeträckt –

Internetzer gegen Printenköppe: Die eigentlich unsinnige Schlammschlacht um die Frage, ob das Web den Journalismus überflüssig macht und die Zeitung ein moribundes Medium ist, provoziert immer wieder auch intelligente, differenzierte, lesenswerte Betrachtungen. So gibt der Hamburger Kollege Michalis Pantelouris in seinem Blog &quot;Print würgt&quot; dem Handelsblogger und Internet-Mitmanifestredner Thomas Knüwer contra, weil dieser den Springer-Chef Mathias Döpfner zu Unrecht in die Ignorantenecke gestellt habe.


*** schnapp ***

http://www.ujf.biz/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar funktioniert hier technisch immer wieder mal nix, deshalb habe ich hier den schönsten handgemachten Backtrack aller Zeiten:</p>
<p>Das hätte eigentlich da stehen sollen (ich habe auf meiner Website einen Link zu Ihnen gesetzt):</p>
<p>*** schnipp ***</p>
<p>– händisch bäckgeträckt –</p>
<p>Internetzer gegen Printenköppe: Die eigentlich unsinnige Schlammschlacht um die Frage, ob das Web den Journalismus überflüssig macht und die Zeitung ein moribundes Medium ist, provoziert immer wieder auch intelligente, differenzierte, lesenswerte Betrachtungen. So gibt der Hamburger Kollege Michalis Pantelouris in seinem Blog &#8220;Print würgt&#8221; dem Handelsblogger und Internet-Mitmanifestredner Thomas Knüwer contra, weil dieser den Springer-Chef Mathias Döpfner zu Unrecht in die Ignorantenecke gestellt habe.</p>
<p>*** schnapp ***</p>
<p><a href="http://www.ujf.biz/" rel="nofollow">http://www.ujf.biz/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JunHad</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>JunHad</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:30:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Journalismus-Professor meinte mal: &quot;Und wenn es dann wirklich mal keine Zeitungen mehr geben wird, bin ich sicher, dass irgend einer anfängt Artikel auf Papier zu drucken, das er den Nachbarn in den Briefkasten legt...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Journalismus-Professor meinte mal: &#8220;Und wenn es dann wirklich mal keine Zeitungen mehr geben wird, bin ich sicher, dass irgend einer anfängt Artikel auf Papier zu drucken, das er den Nachbarn in den Briefkasten legt&#8230;&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: jep</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-102</link>
		<dc:creator>jep</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:51:58 +0000</pubDate>
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		<description>einverstanden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>einverstanden!</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-101</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 12:22:40 +0000</pubDate>
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		<description>Meister!

Ich verstehe Döpfner hier so, dass er meint, dass &quot;Prinzip Zeitung&quot; würde auch im Netz funktionieren, also die vom Redakteur zusammengestellte Nachrichtenlage, neben der quasi &quot;unsortierten&quot; (wie gesagt, ich glaube nicht, dass es das so gibt). Und wenn Knüwer tatsächlich irgendwo recht hat, dann sicher nicht in dem Text von gestern. Der ist wirklich komplett falsch.
Mir ist vollkommen egal, ob der Riepl taugt, weil ich im Gegensatz zu vielen keinerlei Gewinn darin sähe, wenn das Prinzip Zeitung unterginge. Aber zu behaupten, Döpfner würde den Riepl benutzen, um am Prinzip des Papierbedruckens festhalten zu können, ist eine bizarre Unterstellung – vor allem, wenn man sie an einem Text festmacht, in dem er explizit das Gegenteil sagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meister!</p>
<p>Ich verstehe Döpfner hier so, dass er meint, dass &#8220;Prinzip Zeitung&#8221; würde auch im Netz funktionieren, also die vom Redakteur zusammengestellte Nachrichtenlage, neben der quasi &#8220;unsortierten&#8221; (wie gesagt, ich glaube nicht, dass es das so gibt). Und wenn Knüwer tatsächlich irgendwo recht hat, dann sicher nicht in dem Text von gestern. Der ist wirklich komplett falsch.<br />
Mir ist vollkommen egal, ob der Riepl taugt, weil ich im Gegensatz zu vielen keinerlei Gewinn darin sähe, wenn das Prinzip Zeitung unterginge. Aber zu behaupten, Döpfner würde den Riepl benutzen, um am Prinzip des Papierbedruckens festhalten zu können, ist eine bizarre Unterstellung – vor allem, wenn man sie an einem Text festmacht, in dem er explizit das Gegenteil sagt.</p>
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		<title>Von: jep</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/11/die-geister-die-er-rieplt/comment-page-1/#comment-100</link>
		<dc:creator>jep</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 12:02:27 +0000</pubDate>
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		<description>du steigst da ja richtig tief ein und triffst es gut: stellenweise billig, was knüwer macht. trotzdem hat er grundsätzlich recht: riepl taugt nicht zur beurteilung der lage (www.axel-springer-akademie.de/fileadmin/docs/asp2008/pdf-2008/jep-2007.pdf) widersprechen möchte ich dir bzw. döpfner auch hier: das internet funktioniert nicht nur vertiefend/vertikal, sondern genau wie die zeitung auch erweiternd/horizontal, auch online erfahre ich dinge von denen ich vorher noch gar nicht wußte, dass sie mich interessieren. das internet kann beides.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>du steigst da ja richtig tief ein und triffst es gut: stellenweise billig, was knüwer macht. trotzdem hat er grundsätzlich recht: riepl taugt nicht zur beurteilung der lage (www.axel-springer-akademie.de/fileadmin/docs/asp2008/pdf-2008/jep-2007.pdf) widersprechen möchte ich dir bzw. döpfner auch hier: das internet funktioniert nicht nur vertiefend/vertikal, sondern genau wie die zeitung auch erweiternd/horizontal, auch online erfahre ich dinge von denen ich vorher noch gar nicht wußte, dass sie mich interessieren. das internet kann beides.</p>
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