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	<title>Kommentare zu: Erlösermodell – oder: Unser täglich Bernd gib uns heute</title>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 09:05:47 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, so machen wir es!</description>
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		<title>Von: Jean</title>
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		<dc:creator>Jean</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 09:03:45 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, was machen mit bernd3 oder hubert1 und anderen ex- und möchtegernlichtgestalten?
mit ihnen auseinandersetzen, nur weil sie groß und berühmt sind?
wären diese attribute nicht, würde ihre irrelevanz für die zukunft greifbar.
ich für meinen teil finde diesen blog etwa zweihundertzweiundzwanzig bis achtzehntausendsechsundertviermal relevanter und inspirierender als irgendwelche doch-nicht-paied-content interviews in irgendwelchen managermagazinen (oder sonstigen absonderplätzen).
munter bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, was machen mit bernd3 oder hubert1 und anderen ex- und möchtegernlichtgestalten?<br />
mit ihnen auseinandersetzen, nur weil sie groß und berühmt sind?<br />
wären diese attribute nicht, würde ihre irrelevanz für die zukunft greifbar.<br />
ich für meinen teil finde diesen blog etwa zweihundertzweiundzwanzig bis achtzehntausendsechsundertviermal relevanter und inspirierender als irgendwelche doch-nicht-paied-content interviews in irgendwelchen managermagazinen (oder sonstigen absonderplätzen).<br />
munter bleiben.</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 14:06:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Zu FHM: Ich würde mal sagen, dass FHM in einem Miniverlag den Angriff von Springer durch Maxim abgewehrt und auch sonst ein paar andere Männerhefte überlebt hat spricht eher gegen Ihre Einschätzung. Und dem Verlagsmanager würde ich sagen: Was ist die Alternative? Bei der aktuellen Strategie ist der Misserfolg garantiert (und BB III. sieht das offenbar genauso, wenn er – zugegeben halb scherzhaft – im Spiegel sagt, dass wir uns in 20 Jahren noch nach 2009 zurücksehnen werden). Das wirklich bizarre ist doch eigentlich, dass die großen Verlage einerseits darauf pochen, wie wichtig sie auch für die Gesellschaft und die Demokratie sind und ihren Verband nach Subventionen und staatlichen EIngriffen baggern lassen, gleichzeitig aber ihre demokratischen Funktionen zugunsten von Strohhalmen aufgeben und dabei den einen Weg nicht gehen, für den sie prädestiniert wären: Den Lesern offen und transparent erzählen, was bei ihnen warum passiert – und dann die Leser entscheiden lassen, welchen Teil des Geschäftes sie für so wichtig halten, dass sie ihn am Leben erhalten. Wenn die Verlage recht hätten, müssten doch gerade sie in der Lage sein, das zu vermitteln. Aber von dem hohen Ross müsste man dafür natürlich runter.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu FHM: Ich würde mal sagen, dass FHM in einem Miniverlag den Angriff von Springer durch Maxim abgewehrt und auch sonst ein paar andere Männerhefte überlebt hat spricht eher gegen Ihre Einschätzung. Und dem Verlagsmanager würde ich sagen: Was ist die Alternative? Bei der aktuellen Strategie ist der Misserfolg garantiert (und BB III. sieht das offenbar genauso, wenn er – zugegeben halb scherzhaft – im Spiegel sagt, dass wir uns in 20 Jahren noch nach 2009 zurücksehnen werden). Das wirklich bizarre ist doch eigentlich, dass die großen Verlage einerseits darauf pochen, wie wichtig sie auch für die Gesellschaft und die Demokratie sind und ihren Verband nach Subventionen und staatlichen EIngriffen baggern lassen, gleichzeitig aber ihre demokratischen Funktionen zugunsten von Strohhalmen aufgeben und dabei den einen Weg nicht gehen, für den sie prädestiniert wären: Den Lesern offen und transparent erzählen, was bei ihnen warum passiert – und dann die Leser entscheiden lassen, welchen Teil des Geschäftes sie für so wichtig halten, dass sie ihn am Leben erhalten. Wenn die Verlage recht hätten, müssten doch gerade sie in der Lage sein, das zu vermitteln. Aber von dem hohen Ross müsste man dafür natürlich runter.</p>
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		<title>Von: Peter Stawowy</title>
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		<dc:creator>Peter Stawowy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:57:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ist ja jetzt nicht böse gemeint: Aber der FHM geholfen hat es auch nicht, oder? Das Problem an der Stelle ist doch, dass die Anzeigenkunden nicht mehr an Print glauben und die Leser trotz der potentiellen hohen Bindung nicht häufiger an den Kiosk rennen. Oder täusche ich mich da?

Ich argumentiere mal weiter aus Sicht des Verlagsmanagers: Die Umbauschritte sind riesig, der Erfolg aber nicht garantiert. Ist doch irgendwo klar, dass die den Strohhalm &quot;Dienstleistungsgeschäft&quot; greifen...

Abgesehen davon stimme ich den Thesen ansonsten zu - ich glaube nur einfach, dass es für den vernünftigen Wandel einfach noch an praktischen Vorbildern fehlt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ja jetzt nicht böse gemeint: Aber der FHM geholfen hat es auch nicht, oder? Das Problem an der Stelle ist doch, dass die Anzeigenkunden nicht mehr an Print glauben und die Leser trotz der potentiellen hohen Bindung nicht häufiger an den Kiosk rennen. Oder täusche ich mich da?</p>
<p>Ich argumentiere mal weiter aus Sicht des Verlagsmanagers: Die Umbauschritte sind riesig, der Erfolg aber nicht garantiert. Ist doch irgendwo klar, dass die den Strohhalm &#8220;Dienstleistungsgeschäft&#8221; greifen&#8230;</p>
<p>Abgesehen davon stimme ich den Thesen ansonsten zu &#8211; ich glaube nur einfach, dass es für den vernünftigen Wandel einfach noch an praktischen Vorbildern fehlt.</p>
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		<title>Von: Mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/22/erlosermodell-%e2%80%93-oder-unser-taglich-bernd-gib-uns-heute/comment-page-1/#comment-112</link>
		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:51:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube auch gar nicht, dass das nötig wäre. Wichtig wäre mir nur: Ein Leser darf und und muss berechtigterweise den Eindruck haben, dass wer da schreibt es für ihn tut – und dass er mit ihm in Kontakt treten und diskutieren kann. Aber den hat er nicht, für ihn ist eine Zeitschrift eine Institution ohne Gesicht. Ich habe den Eindruck, selbst die wenigen, die tatsächlich Leserbriefe schreiben, schreiben zum Beispiel an &quot;den Stern&quot; anstatt an den Autoren der Geschichte, auf die sie sich beziehen. Die Medien-Betriebe sind zu weit weg von ihren Kunden, das hat meiner Meinung nach mit dem Medium weniger zu tun als mit einer bestimmten Kultur, die auch vor dem Massenerfolg des Internet überholt war – es haben nur viele nicht gemerkt, weil es kaum Konkurrenz gab, die es besser machte. Nur als Beispiel, und ohne Redaktionsgeheimnisse zu verraten: Ich war in der Gründungsredaktion der deutschen FHM, die ja bekanntlich alle Schranken zwischen sich und den Lesern so weit eingerissen hat, dass sie ihre Leser ungefragt geduzt hat. Das war im Jahr 2000, vor weit verbreitetem DSL. Ich kam dahin aus Redaktionen mit zweistelligen Leserbriefzahlen. Bei FHM kamen tatsächlich jeden Monat tausende Briefe und Mails an. Jeden Monat. Das war die Kultur, die ich meine: Die Leser hatten das Gefühl, das Heft gehört ihnen. Und das muss so sein, denn es stimmt ja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube auch gar nicht, dass das nötig wäre. Wichtig wäre mir nur: Ein Leser darf und und muss berechtigterweise den Eindruck haben, dass wer da schreibt es für ihn tut – und dass er mit ihm in Kontakt treten und diskutieren kann. Aber den hat er nicht, für ihn ist eine Zeitschrift eine Institution ohne Gesicht. Ich habe den Eindruck, selbst die wenigen, die tatsächlich Leserbriefe schreiben, schreiben zum Beispiel an &#8220;den Stern&#8221; anstatt an den Autoren der Geschichte, auf die sie sich beziehen. Die Medien-Betriebe sind zu weit weg von ihren Kunden, das hat meiner Meinung nach mit dem Medium weniger zu tun als mit einer bestimmten Kultur, die auch vor dem Massenerfolg des Internet überholt war – es haben nur viele nicht gemerkt, weil es kaum Konkurrenz gab, die es besser machte. Nur als Beispiel, und ohne Redaktionsgeheimnisse zu verraten: Ich war in der Gründungsredaktion der deutschen FHM, die ja bekanntlich alle Schranken zwischen sich und den Lesern so weit eingerissen hat, dass sie ihre Leser ungefragt geduzt hat. Das war im Jahr 2000, vor weit verbreitetem DSL. Ich kam dahin aus Redaktionen mit zweistelligen Leserbriefzahlen. Bei FHM kamen tatsächlich jeden Monat tausende Briefe und Mails an. Jeden Monat. Das war die Kultur, die ich meine: Die Leser hatten das Gefühl, das Heft gehört ihnen. Und das muss so sein, denn es stimmt ja.</p>
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	<item>
		<title>Von: Peter Stawowy</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/09/22/erlosermodell-%e2%80%93-oder-unser-taglich-bernd-gib-uns-heute/comment-page-1/#comment-111</link>
		<dc:creator>Peter Stawowy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:40:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann schon verstehen, dass Bernd III. den Weg nicht gehen will - er weiß einfach nicht wie. Soll er seine Leute dazu verdonnern, Facebook und Twitter und Co. zu benutzen? Und wie sieht das fertige Magazin dann aus?

Vielleicht gibt es in XY-Jahren ja gar kein Massen-Magazin mehr? Abgesehen davon: Die Mehrzahl der Leute und vermutlich die Mehrheit der stern-Leser nutzt weder Twitter noch Facebook - warum sollte G+J also auf diese Dinge eingehen? Und: Wie sähen dann die Geschichten im Heft aus? Man nimmt als G+J ja nun auch nicht einfach mal ein Produkt wie den Stern vom Markt und schickt die Mitarbeiter auf die Social Marktplätze...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann schon verstehen, dass Bernd III. den Weg nicht gehen will &#8211; er weiß einfach nicht wie. Soll er seine Leute dazu verdonnern, Facebook und Twitter und Co. zu benutzen? Und wie sieht das fertige Magazin dann aus?</p>
<p>Vielleicht gibt es in XY-Jahren ja gar kein Massen-Magazin mehr? Abgesehen davon: Die Mehrzahl der Leute und vermutlich die Mehrheit der stern-Leser nutzt weder Twitter noch Facebook &#8211; warum sollte G+J also auf diese Dinge eingehen? Und: Wie sähen dann die Geschichten im Heft aus? Man nimmt als G+J ja nun auch nicht einfach mal ein Produkt wie den Stern vom Markt und schickt die Mitarbeiter auf die Social Marktplätze&#8230;</p>
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