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	<title>Kommentare zu: Some Girls are bigger than others (and some are in Paris)</title>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:02:51 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen, vielen dank für den ausführlichen Kommentar. Eine Sache muss ich berichtigen: Brigitte wird durch die Aktion kein Geld sparen, sondern mehr ausgeben, weil die Mädchen Model-übliche Honorare kriegen, aber natürlich langsamer arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen, vielen dank für den ausführlichen Kommentar. Eine Sache muss ich berichtigen: Brigitte wird durch die Aktion kein Geld sparen, sondern mehr ausgeben, weil die Mädchen Model-übliche Honorare kriegen, aber natürlich langsamer arbeiten.</p>
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		<title>Von: EphraimSchinder</title>
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		<dc:creator>EphraimSchinder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:23:59 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich ist die ganze &quot;ohne Models&quot; Aktion der Brigitte ein plumper Versuch, Kosteneinsparungen zu kaschieren. Die Aufgaben einer Modelagentur übernimmt man jetzt schlichtweg selbst, akquiriert und castet die Models direkt aus der Leserschaft und spart sich so die teure Modelagentur. Mitmachen kann natürlich jeder, über die Casting-Couch hinaus kommen dann aber eh nur solche Frauen, die auch bei einer Modelagentur unter der Rubrik &quot;People&quot; zu finden gewesen wären.

Dieser Hype um dicke (es heißt dann gern &quot;natürlichere&quot;) Models ging mir schon bei der Dove-Kampagne immer mächtig auf den Keks. Diese Anbiederung an die Leserin/Konsmuentin, empfinde ich schlicht als ekelhaft und scheinheilig - diese ganze &quot;Jede Frau ist schön auf ihre Art und Weise schön&quot;-Masche.

Die Brigitte ist, und wird das immer bleiben, ein Hochglanzmagazin. Die darin gezeigten Bildwelten sind, ob mit dicken Frauen oder dünnen, immer geschönt und fernab der Wirklichkeit. Bilder von &quot;Frauen wie Ihnen und uns&quot;, wie die Brigitte es nennt, wird es darin nie geben. Oder wird man in Zukunft auch auf den professionellen Fotografen, den Stylisten, die teuren Locations verzichten und sich nicht mehr von den Luxuslabels für die Fotoproduktionen ausstatten lassen?

Wenn man sich hier schon so lebensnah geben möchte, dann doch bitte auf ganzer Linie. Wenn man wirklich ein Zeichen setzen wollte &quot;gegen die oft perversen Gesetze des Modelgeschäfts&quot;, müsste man auch so konsequent sein, die Anzeigenbuchungen von Labels abzulehnen, die genau diesen Gesetzen folgen und sie mit definieren.

Entweder man akzeptiert Mode und ihre Inszenierung als Kunstform oder man verfolgt konsequent den naturalistischen Ansatz, alles so zu zeigen wie es in Wirklichkeit ist. Was die Brigitte versucht, ist den Spagat dazwischen, eben kunden-/lesernah (user-generated-content/Amateurmodels) und anzeigenkundennah zu sein (Hochglanzbilder, Product placement). Dass man die Beine bei einem Spagat besonders breit machen muss, liegt in der Natur der Sache. Brigitte scheint&#039;s nicht zu stören.

Und warum auch? Solange die Produkte nicht mit allzu hässlichen Kandidatinnen präsentiert werden (und dafür wird Brigitte schon sorgen), haben die Anzeigenkunden gegen die Arbeit mit den Amateuren nichts einzuwenden, die Leserin freut sich, weil sie denkt, sie könnte auch so schön aussehen (und das könnte sie auch: mit professionellem Fotografen, Stylisten, an entsprechender Location...) und die Brigitte freut sich, dass sie die Kosten für diese, ohnehin immer so abgehobenen Profimodels sparen kann, die jetzt kurz mal verteufelt werden, nachdem man jahrzehntelang mit ihnen gearbeitet hat.

Kundenbindung erhöht. Gewinn gesteigert. Fähnchen nach dem Wind gedreht...

Brigitte ist eine Hure.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist die ganze &#8220;ohne Models&#8221; Aktion der Brigitte ein plumper Versuch, Kosteneinsparungen zu kaschieren. Die Aufgaben einer Modelagentur übernimmt man jetzt schlichtweg selbst, akquiriert und castet die Models direkt aus der Leserschaft und spart sich so die teure Modelagentur. Mitmachen kann natürlich jeder, über die Casting-Couch hinaus kommen dann aber eh nur solche Frauen, die auch bei einer Modelagentur unter der Rubrik &#8220;People&#8221; zu finden gewesen wären.</p>
<p>Dieser Hype um dicke (es heißt dann gern &#8220;natürlichere&#8221;) Models ging mir schon bei der Dove-Kampagne immer mächtig auf den Keks. Diese Anbiederung an die Leserin/Konsmuentin, empfinde ich schlicht als ekelhaft und scheinheilig &#8211; diese ganze &#8220;Jede Frau ist schön auf ihre Art und Weise schön&#8221;-Masche.</p>
<p>Die Brigitte ist, und wird das immer bleiben, ein Hochglanzmagazin. Die darin gezeigten Bildwelten sind, ob mit dicken Frauen oder dünnen, immer geschönt und fernab der Wirklichkeit. Bilder von &#8220;Frauen wie Ihnen und uns&#8221;, wie die Brigitte es nennt, wird es darin nie geben. Oder wird man in Zukunft auch auf den professionellen Fotografen, den Stylisten, die teuren Locations verzichten und sich nicht mehr von den Luxuslabels für die Fotoproduktionen ausstatten lassen?</p>
<p>Wenn man sich hier schon so lebensnah geben möchte, dann doch bitte auf ganzer Linie. Wenn man wirklich ein Zeichen setzen wollte &#8220;gegen die oft perversen Gesetze des Modelgeschäfts&#8221;, müsste man auch so konsequent sein, die Anzeigenbuchungen von Labels abzulehnen, die genau diesen Gesetzen folgen und sie mit definieren.</p>
<p>Entweder man akzeptiert Mode und ihre Inszenierung als Kunstform oder man verfolgt konsequent den naturalistischen Ansatz, alles so zu zeigen wie es in Wirklichkeit ist. Was die Brigitte versucht, ist den Spagat dazwischen, eben kunden-/lesernah (user-generated-content/Amateurmodels) und anzeigenkundennah zu sein (Hochglanzbilder, Product placement). Dass man die Beine bei einem Spagat besonders breit machen muss, liegt in der Natur der Sache. Brigitte scheint&#8217;s nicht zu stören.</p>
<p>Und warum auch? Solange die Produkte nicht mit allzu hässlichen Kandidatinnen präsentiert werden (und dafür wird Brigitte schon sorgen), haben die Anzeigenkunden gegen die Arbeit mit den Amateuren nichts einzuwenden, die Leserin freut sich, weil sie denkt, sie könnte auch so schön aussehen (und das könnte sie auch: mit professionellem Fotografen, Stylisten, an entsprechender Location&#8230;) und die Brigitte freut sich, dass sie die Kosten für diese, ohnehin immer so abgehobenen Profimodels sparen kann, die jetzt kurz mal verteufelt werden, nachdem man jahrzehntelang mit ihnen gearbeitet hat.</p>
<p>Kundenbindung erhöht. Gewinn gesteigert. Fähnchen nach dem Wind gedreht&#8230;</p>
<p>Brigitte ist eine Hure.</p>
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		<title>Von: Axel Bogocz</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/10/07/some-girls-are-bigger-than-others-and-some-are-in-paris/comment-page-1/#comment-142</link>
		<dc:creator>Axel Bogocz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 07:27:32 +0000</pubDate>
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		<description>@michalis Das bestätigt doch einmal mehr, dass viele Journalisten über das reden und schreiben, von dem sie keine Ahnung haben. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@michalis Das bestätigt doch einmal mehr, dass viele Journalisten über das reden und schreiben, von dem sie keine Ahnung haben. <img src='http://pantelouris.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Mikis</title>
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		<dc:creator>Mikis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:35:30 +0000</pubDate>
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		<description>Ha! Ich les doch Brigitte nicht. Ich Rede nur drüber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ha! Ich les doch Brigitte nicht. Ich Rede nur drüber.</p>
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		<title>Von: Axel Bogocz</title>
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		<dc:creator>Axel Bogocz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 17:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und ich finde die Idee nicht nur gut, ich finde sie auch neu und mutig.&quot;
69% der Brigitte-Leserinnen sind 40 Jahre und älter. Ich vermute, dass die Orientierung an Models aus dem Modeteil und an vermeintlichen Idealfiguren in dieser Lebensabschnittsphase weitestgehend beendet ist. Essstörungen wie Magersucht und häufig in der Folge auch Bulimie sind dagegen Phänome, die ihre Wurzeln eher im BRAVO-Alter als im BRIGITTE-Alter schlagen. Das belegen übrigens sehr eindrucksvoll die Zahlen aus der aktuellen Dr.-Sommer-Studie: 75% aller Mädchen im Teenageralter sind unzufrieden mit ihrer Figur, fühlen sich zu dick. Tatsächlich deutet aber nur bei 25% der BMI in Richtung Übergewicht. BRAVO GiRL! arbeitet seit Jahren ausschließlich mit Laienmodels. Die sind dick, dünn, klein, groß, rothaarig, blond, brünett, tragen Brille, Kontaktlinsen oder Zahnspange. Und wir fotografieren sie im Park, in der Schule, bei McDonalds, in der Fußgängerzone. Nicht in Miami oder Kapstadt. Alles ganz normal - so wie unsere Leser. Aber das sind halt nur Jugendliche, die BRAVO GiRL! lieben und keine Medienjournalisten, die nur BRIGITTE lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und ich finde die Idee nicht nur gut, ich finde sie auch neu und mutig.&#8221;<br />
69% der Brigitte-Leserinnen sind 40 Jahre und älter. Ich vermute, dass die Orientierung an Models aus dem Modeteil und an vermeintlichen Idealfiguren in dieser Lebensabschnittsphase weitestgehend beendet ist. Essstörungen wie Magersucht und häufig in der Folge auch Bulimie sind dagegen Phänome, die ihre Wurzeln eher im BRAVO-Alter als im BRIGITTE-Alter schlagen. Das belegen übrigens sehr eindrucksvoll die Zahlen aus der aktuellen Dr.-Sommer-Studie: 75% aller Mädchen im Teenageralter sind unzufrieden mit ihrer Figur, fühlen sich zu dick. Tatsächlich deutet aber nur bei 25% der BMI in Richtung Übergewicht. BRAVO GiRL! arbeitet seit Jahren ausschließlich mit Laienmodels. Die sind dick, dünn, klein, groß, rothaarig, blond, brünett, tragen Brille, Kontaktlinsen oder Zahnspange. Und wir fotografieren sie im Park, in der Schule, bei McDonalds, in der Fußgängerzone. Nicht in Miami oder Kapstadt. Alles ganz normal &#8211; so wie unsere Leser. Aber das sind halt nur Jugendliche, die BRAVO GiRL! lieben und keine Medienjournalisten, die nur BRIGITTE lesen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Felix Nagel</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/10/07/some-girls-are-bigger-than-others-and-some-are-in-paris/comment-page-1/#comment-139</link>
		<dc:creator>Felix Nagel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 15:42:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaub da erst dran wenn man es sehen kann -- und wie sie das mit der Werbung machen. Bringt ja nix wenn sie dann sowas hier http://www.boingboing.net/2009/10/06/the-criticism-that-r.html immernoch neber ihren &quot;normalen&quot; Frauen abdrucken.

Prinzipiell aber ne feine Sache, bei der einen Kosmetik Firma (ähhh Dove?) funktioniert das doch auch gut soweit ich weiß...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaub da erst dran wenn man es sehen kann &#8212; und wie sie das mit der Werbung machen. Bringt ja nix wenn sie dann sowas hier <a href="http://www.boingboing.net/2009/10/06/the-criticism-that-r.html" rel="nofollow">http://www.boingboing.net/2009/10/06/the-criticism-that-r.html</a> immernoch neber ihren &#8220;normalen&#8221; Frauen abdrucken.</p>
<p>Prinzipiell aber ne feine Sache, bei der einen Kosmetik Firma (ähhh Dove?) funktioniert das doch auch gut soweit ich weiß&#8230;</p>
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