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	<title>Kommentare zu: Doppelt missverstehen heißt trotzdem nicht verstehen</title>
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		<title>Von: Jo Clahsen</title>
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		<dc:creator>Jo Clahsen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:39:32 +0000</pubDate>
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		<description>Michalis, das ist EINFACH GROSSARTIG. Zu viele Erinnerungen an die frühen Jahre mit Modem, an die Sprüche zum Thema &quot;das liest doch keiner im Internet&quot; und an die Gleichrichtung bei Print, TV und Online (alle machen allen alles nach). Darf ich Dich mal zitieren: fuckfuckfuck. Also konzentrieren wir uns und besinnen uns auf Qualität, umwerfend gute Qualität, die weiter von copy &amp; paste weg ist als das Ohnesorg-Theater von Fickwitzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michalis, das ist EINFACH GROSSARTIG. Zu viele Erinnerungen an die frühen Jahre mit Modem, an die Sprüche zum Thema &#8220;das liest doch keiner im Internet&#8221; und an die Gleichrichtung bei Print, TV und Online (alle machen allen alles nach). Darf ich Dich mal zitieren: fuckfuckfuck. Also konzentrieren wir uns und besinnen uns auf Qualität, umwerfend gute Qualität, die weiter von copy &amp; paste weg ist als das Ohnesorg-Theater von Fickwitzen.</p>
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		<title>Von: mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-750</link>
		<dc:creator>mikis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:35:30 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Kommentar! Und wo wir dabei sind: Danke Bildblog und danke Ronnie für die Links!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Kommentar! Und wo wir dabei sind: Danke Bildblog und danke Ronnie für die Links!</p>
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		<title>Von: Texter</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-749</link>
		<dc:creator>Texter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 16:09:53 +0000</pubDate>
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		<description>bin über den Bildblog zum ersten Mal auf diese Seite gelangt.

Ich bin selbst Printjournalist und kann nur sagen: So isses!

Danke dafür, dass mal jemand diese Gedanken aufgeschrieben hat, die so offenkundig und logisch sind, dass sie die verquasten Gehirne von PR- und Konzernmanagern anscheinend nicht mehr erreichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>bin über den Bildblog zum ersten Mal auf diese Seite gelangt.</p>
<p>Ich bin selbst Printjournalist und kann nur sagen: So isses!</p>
<p>Danke dafür, dass mal jemand diese Gedanken aufgeschrieben hat, die so offenkundig und logisch sind, dass sie die verquasten Gehirne von PR- und Konzernmanagern anscheinend nicht mehr erreichen.</p>
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	</item>
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		<title>Von: mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-621</link>
		<dc:creator>mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>Dir auch. Und: you rock!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dir auch. Und: you rock!</p>
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		<title>Von: Armin Hierstetter</title>
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		<dc:creator>Armin Hierstetter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 17:39:35 +0000</pubDate>
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		<description>Michalis,

gerade kommt mir - dank Vanish -  eine super Idee: Wir machen so einen schicken PayPal-Button, aber nur für den Podcast!

Hurra, ich werde reich!

Lieben Gruß und schöne Weihnachten


Armin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Michalis,</p>
<p>gerade kommt mir &#8211; dank Vanish &#8211;  eine super Idee: Wir machen so einen schicken PayPal-Button, aber nur für den Podcast!</p>
<p>Hurra, ich werde reich!</p>
<p>Lieben Gruß und schöne Weihnachten</p>
<p>Armin</p>
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		<title>Von: mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-619</link>
		<dc:creator>mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:12:27 +0000</pubDate>
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		<description>… also dem Inhalt. Das mit Schwadronieren war aus meiner Sicht nicht so schlimm ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>… also dem Inhalt. Das mit Schwadronieren war aus meiner Sicht nicht so schlimm <img src='http://pantelouris.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-618</link>
		<dc:creator>mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:11:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich könnte nicht mehr zustimmen …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte nicht mehr zustimmen …</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Pannor</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-617</link>
		<dc:creator>Stefan Pannor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 16:08:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;System&quot; bestraft ihn nicht so sehr als es guten Web-Journalismus einfach nicht will, weil der kostet. Und weil selbst guter Web-Journalismus bei den großen Verlagen immer mit einer Klickstrecke versehen sein muß. 

Wobei es da Ausnahmen gibt. Der Deutschen Welle Online mußte ich neulich eine begleitende Bildgallerie fast aufs Auge drücken. Dort paßte sie aber imho einfach mal wirklich. Manchmal ist so eine Klickstrecke eben schön und sinnvoll. Man kann ein bißchen rumzeigen und der Leser kann sich ein Bild von den Dingen machen. Es ist wie Videos und vieles mehr: ein sinnvolles Instrument für manche Sachen.

Was ich ablehne, sind jene Zwangsklickereien, bei denen dem Leser (und das Wort sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, es heißt eben Leser und nicht Betrachter) Informationen vorenthalten werden, die er nur in der Klickstrecke findet. Das ist Verarsche am Kunden, in meinen Augen. Meine Redakteure kennen meine Einstellung dazu auch.

Wobei das &quot;System&quot; nicht die Leser sind. Die Leser haben weiterhin Interesse an guten Stories. Sie finden sie nur immer schlechter und seltener. Im Lokaljournalismus schon lange nicht mehr, und in den großen Blättern mit abnehmender Tendenz. Ich stimme dir da zu: die falsche Abbiegung war es, als von gutem, kreativen, individuellem Journalismus auf billigen Copy&amp;Paste-Journalismus umgesattelt wurde, in der Hoffnung, dass die Leser das nicht bemerken - ein verblüffend von Prä-Internetzeiten geprägter Gedanke. (Und eben &quot;Freibiertmentalität&quot;.) Der Diversifizierung der Kundschaft (der es doch egal sein kann, ob sie die jüngste Guttenberg-Macke via dpa mit identischen Worten auf SPON, Welt, Stern etc. findet) und damit eben der Auflösung der Kundschaft wurde damit imho Vorschub geleistet. Die Leser verjagen und dann klagen, dass sie fortbleiben - das kann so nicht gehen.

Online ist Aushängeschild. Wer als Verlag Online aktiv wird, der prägt damit rückwirkend ein Image seiner Printtitel. Wer dieses Image nicht positiv prägen kann (etwa durch Scoops), ist besser damit beraten, nicht online zu publizieren. Wenn der Leser anhand eines uninteressant gemachten, nullindividuellen Online-Auftrittes den Eindruck bekommt, der Print-Titel sei genau so, dann killt das den Print-Titel - selbst wenn der spannend und sonstwie toll sein sollte.

... ich glaub, ich komm ins Schwadronieren. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;System&#8221; bestraft ihn nicht so sehr als es guten Web-Journalismus einfach nicht will, weil der kostet. Und weil selbst guter Web-Journalismus bei den großen Verlagen immer mit einer Klickstrecke versehen sein muß. </p>
<p>Wobei es da Ausnahmen gibt. Der Deutschen Welle Online mußte ich neulich eine begleitende Bildgallerie fast aufs Auge drücken. Dort paßte sie aber imho einfach mal wirklich. Manchmal ist so eine Klickstrecke eben schön und sinnvoll. Man kann ein bißchen rumzeigen und der Leser kann sich ein Bild von den Dingen machen. Es ist wie Videos und vieles mehr: ein sinnvolles Instrument für manche Sachen.</p>
<p>Was ich ablehne, sind jene Zwangsklickereien, bei denen dem Leser (und das Wort sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, es heißt eben Leser und nicht Betrachter) Informationen vorenthalten werden, die er nur in der Klickstrecke findet. Das ist Verarsche am Kunden, in meinen Augen. Meine Redakteure kennen meine Einstellung dazu auch.</p>
<p>Wobei das &#8220;System&#8221; nicht die Leser sind. Die Leser haben weiterhin Interesse an guten Stories. Sie finden sie nur immer schlechter und seltener. Im Lokaljournalismus schon lange nicht mehr, und in den großen Blättern mit abnehmender Tendenz. Ich stimme dir da zu: die falsche Abbiegung war es, als von gutem, kreativen, individuellem Journalismus auf billigen Copy&amp;Paste-Journalismus umgesattelt wurde, in der Hoffnung, dass die Leser das nicht bemerken &#8211; ein verblüffend von Prä-Internetzeiten geprägter Gedanke. (Und eben &#8220;Freibiertmentalität&#8221;.) Der Diversifizierung der Kundschaft (der es doch egal sein kann, ob sie die jüngste Guttenberg-Macke via dpa mit identischen Worten auf SPON, Welt, Stern etc. findet) und damit eben der Auflösung der Kundschaft wurde damit imho Vorschub geleistet. Die Leser verjagen und dann klagen, dass sie fortbleiben &#8211; das kann so nicht gehen.</p>
<p>Online ist Aushängeschild. Wer als Verlag Online aktiv wird, der prägt damit rückwirkend ein Image seiner Printtitel. Wer dieses Image nicht positiv prägen kann (etwa durch Scoops), ist besser damit beraten, nicht online zu publizieren. Wenn der Leser anhand eines uninteressant gemachten, nullindividuellen Online-Auftrittes den Eindruck bekommt, der Print-Titel sei genau so, dann killt das den Print-Titel &#8211; selbst wenn der spannend und sonstwie toll sein sollte.</p>
<p>&#8230; ich glaub, ich komm ins Schwadronieren. <img src='http://pantelouris.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: mikis</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-616</link>
		<dc:creator>mikis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:23:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=347#comment-616</guid>
		<description>Vielen dank für die Hinweise. Ich kann ea immer noch nicht belegen, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die SpOn-Scoops eben die absoluten Ausnahmen im deutschen Online-Journalismus sind. Und, zweitens, geht es mir in der Form nicht um hoffentlich zum besseren hinvrefigierte Überschriften. Es geht mir darum, dass statt einer Geschichte eine Klickgalerie angelegt wird. Oder eine Umfrage. Ich hoffe,vich verstehe dich richtig wenn ich dirnzustimme und sage: es gibt guten Webjournalismus. Aber ich glaube, er ist die Ausnahme, weil das heutige System ihn eher bestraft als belohnt. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen dank für die Hinweise. Ich kann ea immer noch nicht belegen, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die SpOn-Scoops eben die absoluten Ausnahmen im deutschen Online-Journalismus sind. Und, zweitens, geht es mir in der Form nicht um hoffentlich zum besseren hinvrefigierte Überschriften. Es geht mir darum, dass statt einer Geschichte eine Klickgalerie angelegt wird. Oder eine Umfrage. Ich hoffe,vich verstehe dich richtig wenn ich dirnzustimme und sage: es gibt guten Webjournalismus. Aber ich glaube, er ist die Ausnahme, weil das heutige System ihn eher bestraft als belohnt. </p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Pannor</title>
		<link>http://pantelouris.de/2009/12/21/doppelt-missverstehen-heist-trotzdem-nicht-verstehen/comment-page-1/#comment-615</link>
		<dc:creator>Stefan Pannor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:05:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=347#comment-615</guid>
		<description>&quot;Ich kann es empirisch nicht belegen, aber ich bin mir sehr sicher, dass die exklusiven journalistischen Inhalte der deutschen Medienmarken fast ausschließlich von den Journalisten der Print- (oder seltener TV-) Mütterschiffe angeschleppt werden – was auch mit der Tatsache korrespondiert, dass es von Mutterschiffen unabhängige Nachrichten-Organisationen seit dem Tod von Netzeitung und Zoomer ja praktisch nicht mehr gibt.&quot;

Zumindest bei SPON bringe ich seit Jahren immer mal wieder exklusives Zeug an (das in guten Fällen auch gut seine Kreise zieht), ohne irgendwo Redakteur zu sein oder beim Print-Spiegel auch nur den kleinen Zeh in die Tür zu bekommen - AUA! ;-)

Es gibt also sicher noch webexklusiven Gehalt, und nicht nur reine &quot;Wir formulieren die selbe dpa-Nachricht drei mal am Tag um&quot;-Scheinnachrichten, die 176 andere Anbieter in der gleichen Sekunde auch haben. Klar ist aber auch, dass der Exklusiv-Anteil aufgrund drastischer Kürzungen UBERALL auch überall zurück gegangen ist. (Und aus diesem Grunde finde ich die Google-Debatte unserer Herren Verlagshäuser so widersinnig: ab dem Moment, wo eh alle das gleiche haben, hilft Google nicht für fünf Pfennig weiter - Google bringt nur etwas, wenn man Inhalte hat, die die Bots nirgendwo sonst finden.) 

Was fehlt, ist zuallererst einmal das Budget, um Stories anzukaufen, und zwar nahezu überall. Die &quot;Freibiermentalität&quot;, die gewisse Herausgeber beklagen, scheint in erster Linie diese Herausgeber selbst ergriffen zu haben. Nicht der Leser zahlt nicht mehr für Content, sondern der Verleger zahlt nicht mehr für Content.

&quot;Manchmal werde ich eingeladen, um Magazine zu kritisieren, auch Online-Magazine. Es gibt fast immer einen eher traurigen Moment, wenn ich frage, ob eine bestimmte Geschichte so, wie sie auf der Seite steht, auch so oder so ähnlich aussieht wie der Autor, der Redakteur, wie jeder beteiligte sie gerne hingelegt hätte, wenn er gedurft hätte wie er wollte. Die Antwort ist niemals ja. niemals. Es ist immer das Layout so, dass es ein paar Klicks mehr bringt, die Headline suchmaschinenoptimiert und das ganze Thema eigentlich auch und überhaupt steht da ja die hässliche Anzeige (auf manchen Seiten inzwischen ZWISCHEN Bild und Bildunterschrift). Es ist fürchterlich.&quot;

Ja. Oh ja. Die Trefferquote meiner Headlines, die es vom Manuskript in die Online-Fassung schaffen, liegt vermutlich nahe Null. Zum Teil vielleicht, weil sie wirklich nicht so toll sind. Zum anderen, weil mir dennoch eine prächtige Überschrift immer noch wichtiger ist als eine google-optimierte Überschrift. (Ich wüßte auch gar nicht, wie das geht.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich kann es empirisch nicht belegen, aber ich bin mir sehr sicher, dass die exklusiven journalistischen Inhalte der deutschen Medienmarken fast ausschließlich von den Journalisten der Print- (oder seltener TV-) Mütterschiffe angeschleppt werden – was auch mit der Tatsache korrespondiert, dass es von Mutterschiffen unabhängige Nachrichten-Organisationen seit dem Tod von Netzeitung und Zoomer ja praktisch nicht mehr gibt.&#8221;</p>
<p>Zumindest bei SPON bringe ich seit Jahren immer mal wieder exklusives Zeug an (das in guten Fällen auch gut seine Kreise zieht), ohne irgendwo Redakteur zu sein oder beim Print-Spiegel auch nur den kleinen Zeh in die Tür zu bekommen &#8211; AUA! <img src='http://pantelouris.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gibt also sicher noch webexklusiven Gehalt, und nicht nur reine &#8220;Wir formulieren die selbe dpa-Nachricht drei mal am Tag um&#8221;-Scheinnachrichten, die 176 andere Anbieter in der gleichen Sekunde auch haben. Klar ist aber auch, dass der Exklusiv-Anteil aufgrund drastischer Kürzungen UBERALL auch überall zurück gegangen ist. (Und aus diesem Grunde finde ich die Google-Debatte unserer Herren Verlagshäuser so widersinnig: ab dem Moment, wo eh alle das gleiche haben, hilft Google nicht für fünf Pfennig weiter &#8211; Google bringt nur etwas, wenn man Inhalte hat, die die Bots nirgendwo sonst finden.) </p>
<p>Was fehlt, ist zuallererst einmal das Budget, um Stories anzukaufen, und zwar nahezu überall. Die &#8220;Freibiermentalität&#8221;, die gewisse Herausgeber beklagen, scheint in erster Linie diese Herausgeber selbst ergriffen zu haben. Nicht der Leser zahlt nicht mehr für Content, sondern der Verleger zahlt nicht mehr für Content.</p>
<p>&#8220;Manchmal werde ich eingeladen, um Magazine zu kritisieren, auch Online-Magazine. Es gibt fast immer einen eher traurigen Moment, wenn ich frage, ob eine bestimmte Geschichte so, wie sie auf der Seite steht, auch so oder so ähnlich aussieht wie der Autor, der Redakteur, wie jeder beteiligte sie gerne hingelegt hätte, wenn er gedurft hätte wie er wollte. Die Antwort ist niemals ja. niemals. Es ist immer das Layout so, dass es ein paar Klicks mehr bringt, die Headline suchmaschinenoptimiert und das ganze Thema eigentlich auch und überhaupt steht da ja die hässliche Anzeige (auf manchen Seiten inzwischen ZWISCHEN Bild und Bildunterschrift). Es ist fürchterlich.&#8221;</p>
<p>Ja. Oh ja. Die Trefferquote meiner Headlines, die es vom Manuskript in die Online-Fassung schaffen, liegt vermutlich nahe Null. Zum Teil vielleicht, weil sie wirklich nicht so toll sind. Zum anderen, weil mir dennoch eine prächtige Überschrift immer noch wichtiger ist als eine google-optimierte Überschrift. (Ich wüßte auch gar nicht, wie das geht.)</p>
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