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	<title>Kommentare zu: Auf Kommentare antworten</title>
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		<title>Von: Ich will mehr Kommentare. &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2916</link>
		<dc:creator>Ich will mehr Kommentare. &#171; &#8230; Kaffee bei mir?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:58:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2916</guid>
		<description>[...] Eine schöne Debatte über Kommentare gibt es bei Mikis Pantelouris. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine schöne Debatte über Kommentare gibt es bei Mikis Pantelouris. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: vera</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2913</link>
		<dc:creator>vera</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:55:48 +0000</pubDate>
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		<description>Bei Niggemeier kommentiert eine eingeschworene Mannschaft, die sich untereinander gut kennt. Da werden Fallschnüre gelegt, Kommentare provoziert und es wird munter fintiert. Wer die Zeit hat, das eine Weile zu verfolgen, wird amüsant und intelligent unterhalten.

Abgesehen von diesem - in der Breite - Ausnahmefall ist mir aber ein Blog lieber, wo es in den Kommentaren um den ursprünglichen Text geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Niggemeier kommentiert eine eingeschworene Mannschaft, die sich untereinander gut kennt. Da werden Fallschnüre gelegt, Kommentare provoziert und es wird munter fintiert. Wer die Zeit hat, das eine Weile zu verfolgen, wird amüsant und intelligent unterhalten.</p>
<p>Abgesehen von diesem &#8211; in der Breite &#8211; Ausnahmefall ist mir aber ein Blog lieber, wo es in den Kommentaren um den ursprünglichen Text geht.</p>
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	<item>
		<title>Von: FS</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2898</link>
		<dc:creator>FS</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:44:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2898</guid>
		<description>Dass Kommentare wichtiger Bestandteil eines Artikels sind ist sicher richtig, mir haben sie schon mehr als einmal geholfen das was ich selbst geschrieben habe aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, wodurch ich meine Texte mitunter ergänzen und verbessern konnte. Bei den Zeitungen die ich (online) lese,v. a. der Hannoverschen Allgemeinen und der TAZ, ärgere ich mich auch regelmässig, dass Kommentare fast immer ignoriert werden - auch dann wenn sie auf offensichtliche Fehler hinweisen.

Auf der anderen Seite sind (wie hier bereits richtig angemerkt wurde) ab einer bestimmten Quantität an Kommentaren sinnvolle auseinandersetzungen mit dem Thema kaum noch möglich. A-Blogs wie Niggemeier oder Spiegelfechter beweisen das, aber auch stärker Frequentierte Kommentarbereiche von Zeitungen. Nehmen wir zwei beliebige Artikel zum Thema IQ-Tests für Einwanderer:

http://www.derwesten.de/nachrichten/Union-provoziert-mit-IQ-Test-fuer-Zuwanderer-id3165204.html

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8207784/Rassismus-IQ-Tests-stossen-auf-Ablehnung.html

Pöbeleien, Stammtischparolen, Verzettelungen, Besserwisserreien - wie soll das noch irgendeinen Erkenntnisgewinn bringen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Kommentare wichtiger Bestandteil eines Artikels sind ist sicher richtig, mir haben sie schon mehr als einmal geholfen das was ich selbst geschrieben habe aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, wodurch ich meine Texte mitunter ergänzen und verbessern konnte. Bei den Zeitungen die ich (online) lese,v. a. der Hannoverschen Allgemeinen und der TAZ, ärgere ich mich auch regelmässig, dass Kommentare fast immer ignoriert werden &#8211; auch dann wenn sie auf offensichtliche Fehler hinweisen.</p>
<p>Auf der anderen Seite sind (wie hier bereits richtig angemerkt wurde) ab einer bestimmten Quantität an Kommentaren sinnvolle auseinandersetzungen mit dem Thema kaum noch möglich. A-Blogs wie Niggemeier oder Spiegelfechter beweisen das, aber auch stärker Frequentierte Kommentarbereiche von Zeitungen. Nehmen wir zwei beliebige Artikel zum Thema IQ-Tests für Einwanderer:</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Union-provoziert-mit-IQ-Test-fuer-Zuwanderer-id3165204.html" rel="nofollow">http://www.derwesten.de/nachrichten/Union-provoziert-mit-IQ-Test-fuer-Zuwanderer-id3165204.html</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8207784/Rassismus-IQ-Tests-stossen-auf-Ablehnung.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/politik/deutschland/article8207784/Rassismus-IQ-Tests-stossen-auf-Ablehnung.html</a></p>
<p>Pöbeleien, Stammtischparolen, Verzettelungen, Besserwisserreien &#8211; wie soll das noch irgendeinen Erkenntnisgewinn bringen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Ouwouwou</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2886</link>
		<dc:creator>Ouwouwou</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 10:36:41 +0000</pubDate>
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		<description>@WallaceRope
Ja, du hast recht. Niggemeier ist NICHT jemand, der NUR aufmerksamkeitsheischend durch&#039;s Netz geistert. Ich nehme die Äußerung dieses Verdachts  hiermit zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@WallaceRope<br />
Ja, du hast recht. Niggemeier ist NICHT jemand, der NUR aufmerksamkeitsheischend durch&#8217;s Netz geistert. Ich nehme die Äußerung dieses Verdachts  hiermit zurück.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: jan</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2883</link>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 22:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2883</guid>
		<description>tja, die 1000 kommentare hätt man doch locker noch vollbekommen... und da wirds einigen schon zuviel.
jede soap hat über 1000 folgen ohne dass das jemanden zu doof wird, also ausser dennen dennen es eh schon bei der ersten folge eine wiederholung zu sein schien.

schade ist das all die schönen diskussionen schwups in den datenhimmel entschwinden und nicht struktruiert in ner meinungswiki landen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>tja, die 1000 kommentare hätt man doch locker noch vollbekommen&#8230; und da wirds einigen schon zuviel.<br />
jede soap hat über 1000 folgen ohne dass das jemanden zu doof wird, also ausser dennen dennen es eh schon bei der ersten folge eine wiederholung zu sein schien.</p>
<p>schade ist das all die schönen diskussionen schwups in den datenhimmel entschwinden und nicht struktruiert in ner meinungswiki landen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: WallaceRope</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2882</link>
		<dc:creator>WallaceRope</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 12:30:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ouwouwou:

Zugegeben, bei solchen &quot;politischen&quot; Texten muss man damit rechnen, dass es in den Kommentaren drunter und drüber geht. Da stoßen dann die vermeintlichen &quot;Verteidiger der political correctness&quot; auf jene, die diese &quot;man wird ja noch sagen dürfen&quot;-Attitüde haben und am Ende läuft alles aus dem Ruder und gerät zum reinen Schlagabtausch.
Aber hätte Niggemeier deshalb nicht drüber schreiben sollen? Ja, nicht drüber schreiben dürfen? Ich denke, nein. Denn qualitativ ist sein Text durchaus in Ordnung und setzt meines Erachtens nach in der hysterischen Debatte einen angenehm entspannten Kontrapunkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ouwouwou:</p>
<p>Zugegeben, bei solchen &#8220;politischen&#8221; Texten muss man damit rechnen, dass es in den Kommentaren drunter und drüber geht. Da stoßen dann die vermeintlichen &#8220;Verteidiger der political correctness&#8221; auf jene, die diese &#8220;man wird ja noch sagen dürfen&#8221;-Attitüde haben und am Ende läuft alles aus dem Ruder und gerät zum reinen Schlagabtausch.<br />
Aber hätte Niggemeier deshalb nicht drüber schreiben sollen? Ja, nicht drüber schreiben dürfen? Ich denke, nein. Denn qualitativ ist sein Text durchaus in Ordnung und setzt meines Erachtens nach in der hysterischen Debatte einen angenehm entspannten Kontrapunkt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tharben</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2880</link>
		<dc:creator>Tharben</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:46:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2880</guid>
		<description>@Matthias (#11)

Das sind interessante Kriterien. Nach (1) dürfte ich aber nicht in diesem Blog kommentieren, weil ich den Autor nicht kenne. Das fände ich schade.

Ebenso (3). Was spielte es für eine Rolle, ob und, wenn ja, wie viele Kommentare vorhanden sind? Wenn mir danach der Sinn steht, kommentiere ich. Ich lassen mich doch nicht von zu vielen oder zu wenigen bereits vorhandenen Kommentare davon abhalten.

Falls sich jemand für meine Kommentiergewohnheiten interessiert, und ich wüsste nicht, weshalb, kann das &lt;a href=&quot;http://opalkatze.wordpress.com/2010/06/11/ich-will-mehr-kommentare/#comment-756&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bei vera&lt;/a&gt; nachlesen. Sollte jemand die Selbsteinschätzung von Blogkommentatoren wissenschaftlich untersuchen wollen, ist dieser Link sicherlich wertvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Matthias (#11)</p>
<p>Das sind interessante Kriterien. Nach (1) dürfte ich aber nicht in diesem Blog kommentieren, weil ich den Autor nicht kenne. Das fände ich schade.</p>
<p>Ebenso (3). Was spielte es für eine Rolle, ob und, wenn ja, wie viele Kommentare vorhanden sind? Wenn mir danach der Sinn steht, kommentiere ich. Ich lassen mich doch nicht von zu vielen oder zu wenigen bereits vorhandenen Kommentare davon abhalten.</p>
<p>Falls sich jemand für meine Kommentiergewohnheiten interessiert, und ich wüsste nicht, weshalb, kann das <a href="http://opalkatze.wordpress.com/2010/06/11/ich-will-mehr-kommentare/#comment-756" rel="nofollow">bei vera</a> nachlesen. Sollte jemand die Selbsteinschätzung von Blogkommentatoren wissenschaftlich untersuchen wollen, ist dieser Link sicherlich wertvoll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ouwouwou</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2879</link>
		<dc:creator>Ouwouwou</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:37:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2879</guid>
		<description>@WallacxeRope ... naja ... der &quot;innerer Reichsparteitag&quot;-Katrin Müller-Hohenstein Artikel von Niggemeier ging schon in diese Richtung. Erst schreibt er drüber und dann, angesichts der 1000 z.T. blödsinnigen Kommentare, bezeichnet er alles als Unfug und will damit nichts mehr zu tun haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@WallacxeRope &#8230; naja &#8230; der &#8220;innerer Reichsparteitag&#8221;-Katrin Müller-Hohenstein Artikel von Niggemeier ging schon in diese Richtung. Erst schreibt er drüber und dann, angesichts der 1000 z.T. blödsinnigen Kommentare, bezeichnet er alles als Unfug und will damit nichts mehr zu tun haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Clemens Gleich</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2878</link>
		<dc:creator>Clemens Gleich</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:27:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2878</guid>
		<description>Mm. Du hast einerseits recht damit, dass es ein glücklicher Umstand ist, wenn Leser zeitnah ihren Senf abgeben können. Manche sind Fachleute, das Gros der Kommentare zeigt immerhin die vorherrschende Stimmung der Leserschaft. Sowas ist im Print nicht möglich. Als ich noch bei Heise gearbeitet habe, hatten wir es sehr oft, mehrmals täglich, dass hilfreiche Zusatzinfos nicht nur per Mail, sondern auch in den Kommentaren kamen.

An einem Punkt fehlt mir der Konsens: Journalismus ist mitnichten für die Leser da. Journalismus ist im Schnitt ein egoistischer Beruf. Der Schreiber will seine Meinung verbreiten (und eine Meinung ist es *immer*). Der Verlag will Geld verdienen. Beide wollen viele Leser. Ich muss oft darum kämpfen, Fakten korrekt darstellen zu dürfen, weil die ja &quot;nicht so wichtig&quot; sind. Und dem professionellen Journalismus sind sie es tatsächlich nicht. Beweise kennt ja jeder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mm. Du hast einerseits recht damit, dass es ein glücklicher Umstand ist, wenn Leser zeitnah ihren Senf abgeben können. Manche sind Fachleute, das Gros der Kommentare zeigt immerhin die vorherrschende Stimmung der Leserschaft. Sowas ist im Print nicht möglich. Als ich noch bei Heise gearbeitet habe, hatten wir es sehr oft, mehrmals täglich, dass hilfreiche Zusatzinfos nicht nur per Mail, sondern auch in den Kommentaren kamen.</p>
<p>An einem Punkt fehlt mir der Konsens: Journalismus ist mitnichten für die Leser da. Journalismus ist im Schnitt ein egoistischer Beruf. Der Schreiber will seine Meinung verbreiten (und eine Meinung ist es *immer*). Der Verlag will Geld verdienen. Beide wollen viele Leser. Ich muss oft darum kämpfen, Fakten korrekt darstellen zu dürfen, weil die ja &#8220;nicht so wichtig&#8221; sind. Und dem professionellen Journalismus sind sie es tatsächlich nicht. Beweise kennt ja jeder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias</title>
		<link>http://pantelouris.de/2010/06/21/auf-kommentare-antworten/comment-page-1/#comment-2876</link>
		<dc:creator>Matthias</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 00:15:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://print-wuergt.de/?p=590#comment-2876</guid>
		<description>Ich will hier mal meine Kriterien, wann ich wo kommentiere, aufzählen. Das ist zwar eine Stichprobe mit n=1 Fälle, aber es könnte sein dass es noch mehr Leuten so geht:

1. Ich kommentiere nur, wenn ich den Autor eines Beitrags kenne und ihn respektiere und/oder sympathisch finde

Hier haben Blogs, die von einem Autor geschrieben werden, schonmal einen gewaltigen Vorteil - durch rumstöbern auf einem Blog lernt man den Menschen kennen (oder zumindest das was er denkt und schreibt). Bei einem Angebot wie sueddeutsche.de fällt es mir schwer, mir einzelne Autorennamen zu merken. Deshalb kommentiere ich da eigentlich nie oder fast nie.

2. Ich kommentiere nur, wenn es um Analysen und Meinungen geht, nicht wenn es um Information geht

Warum soll ich einen Artikel der Kategorie &quot;5 Millionen Liter Öl laufen pro Tag ins Meer&quot; kommentieren? Hier könnte ich entweder nur meine persönliche Betroffenheit kundtun (&quot;schlimm!&quot;), oder ein allgemeines Statement (&quot;ihr macht die Umwelt kaputt, wußte ich doch schon immer&quot;). Beides empfinde ich als überflüssig. Ist es eine subjektive Meinung, der ich absolut zustimmen kann oder ganz anderer Meinung bin, und das Thema packt mich - dann kommentiere ich schon eher.

3. Es sollten schon Kommentare da sein, bzw. andere Artikel sollten interessante Kommentare haben. 950 sind aber zuviel.

Hat ein Blog keine Kommentare, füge ich auch nicht den ersten dazu. Kommt mir dann als Zeitverschwendung vor. Wenn ein Beitrag aber schon über 100 Kommentare hat, würde ich eher nichts mehr schreiben, weil ich auch nicht alle 100 Kommentare lesen will - meistens ist nach 30-60 eigentlich alles gesagt, und die Kommentare werden entweder sehr redundant oder es entstehen Streitereien die zu nichts führen.

Es scheint mir, dass sich noch mehr Leute so verhalten. Der Erfolg von Stefan Niggemeier, den ich sehr gerne lese, passt zumindest gut in dieses Muster: er ist ein absoluter Typ, er schreibt klasse und sehr zugespitzt, und das ja komplett subjektiv, man kann ihm sofort zustimmen oder der Meinung sein er ist völlig übers Ziel hinausgeschossen - das aktiviert einen eben.  

Deshalb ist der Vergleich mit &quot;professionellen&quot; Nachrichtenangeboten und einem Blogger wie Stefan auch ein bisschen unfair: die können weder den ganzen Tag mit Artikeln &quot;vom Leder ziehen&quot;, noch können sich einzelne Autoren so persönlich darstellen (der einzige Spiegel-Autor außer dem Chefredakteur der mir sofort mit Namen einfällt wäre z.B. Matussek). 

Deshalb haben es diese Angebote auf jeden Fall schwerer, ihre Leser zu einer Interaktion zu motivieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will hier mal meine Kriterien, wann ich wo kommentiere, aufzählen. Das ist zwar eine Stichprobe mit n=1 Fälle, aber es könnte sein dass es noch mehr Leuten so geht:</p>
<p>1. Ich kommentiere nur, wenn ich den Autor eines Beitrags kenne und ihn respektiere und/oder sympathisch finde</p>
<p>Hier haben Blogs, die von einem Autor geschrieben werden, schonmal einen gewaltigen Vorteil &#8211; durch rumstöbern auf einem Blog lernt man den Menschen kennen (oder zumindest das was er denkt und schreibt). Bei einem Angebot wie sueddeutsche.de fällt es mir schwer, mir einzelne Autorennamen zu merken. Deshalb kommentiere ich da eigentlich nie oder fast nie.</p>
<p>2. Ich kommentiere nur, wenn es um Analysen und Meinungen geht, nicht wenn es um Information geht</p>
<p>Warum soll ich einen Artikel der Kategorie &#8220;5 Millionen Liter Öl laufen pro Tag ins Meer&#8221; kommentieren? Hier könnte ich entweder nur meine persönliche Betroffenheit kundtun (&#8220;schlimm!&#8221;), oder ein allgemeines Statement (&#8220;ihr macht die Umwelt kaputt, wußte ich doch schon immer&#8221;). Beides empfinde ich als überflüssig. Ist es eine subjektive Meinung, der ich absolut zustimmen kann oder ganz anderer Meinung bin, und das Thema packt mich &#8211; dann kommentiere ich schon eher.</p>
<p>3. Es sollten schon Kommentare da sein, bzw. andere Artikel sollten interessante Kommentare haben. 950 sind aber zuviel.</p>
<p>Hat ein Blog keine Kommentare, füge ich auch nicht den ersten dazu. Kommt mir dann als Zeitverschwendung vor. Wenn ein Beitrag aber schon über 100 Kommentare hat, würde ich eher nichts mehr schreiben, weil ich auch nicht alle 100 Kommentare lesen will &#8211; meistens ist nach 30-60 eigentlich alles gesagt, und die Kommentare werden entweder sehr redundant oder es entstehen Streitereien die zu nichts führen.</p>
<p>Es scheint mir, dass sich noch mehr Leute so verhalten. Der Erfolg von Stefan Niggemeier, den ich sehr gerne lese, passt zumindest gut in dieses Muster: er ist ein absoluter Typ, er schreibt klasse und sehr zugespitzt, und das ja komplett subjektiv, man kann ihm sofort zustimmen oder der Meinung sein er ist völlig übers Ziel hinausgeschossen &#8211; das aktiviert einen eben.  </p>
<p>Deshalb ist der Vergleich mit &#8220;professionellen&#8221; Nachrichtenangeboten und einem Blogger wie Stefan auch ein bisschen unfair: die können weder den ganzen Tag mit Artikeln &#8220;vom Leder ziehen&#8221;, noch können sich einzelne Autoren so persönlich darstellen (der einzige Spiegel-Autor außer dem Chefredakteur der mir sofort mit Namen einfällt wäre z.B. Matussek). </p>
<p>Deshalb haben es diese Angebote auf jeden Fall schwerer, ihre Leser zu einer Interaktion zu motivieren.</p>
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